Geschichte

2015

Neuauftritt als Animaflor Gartenbau AG, Schliessung des Blumengeschäfts. Benno Pfister tritt als Bauführer auch in die Geschäftsleitung ein.

2013

Bezug der Büroräumlichkeiten im Werkhof (alles unter einem Dach).

2010

40-Jahr Jubiläum

2009

Erweiterung des Werkhofes mit der Lagerfläche Forst

2005

Kauf der Liegenschaft am Galgenbühl-Weg und Umbau zum Werkhof (in Etappen).

2000

30-Jahr Jubiläum und Übernahme der Betriebsleitung Gartenbau durch Stefan Pfister. Beginn mit der Lehrlingsausbildung.

1998

Eintritt von Stefan Pfister als ausgebildeter Gärtnermeister in die Firma.

1997

Umwandlung der Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Pfister Animaflor AG.

1977

Eröffnung eines Blumengeschäftes in Zweisimmen.

1970

Gründung der Einzelfirma durch Hans-Jörg und Judith Pfister.

 

Aktuell

Gärtnern für Anfänger

 

Sie haben ihn sicher schon gesehen. Braun gebrannt, muskulös und attraktiv. Ich meine den Gärtner auf dem Werbeplakat von Jardin Suisse. Mit der Gartenschere in der Hand steht er vor seinem Werk, einer lichtdurchfluteten, und mit Blumen übersäten Gartenlandschaft. Bereit, den kultivierten Zonen der Schweiz neue Ästhetik zu verleihen. Zugegeben, eigentlich hatte ich mir meine Rolle während meines zweiwöchigen Abenteuers bei Animaflor auch irgendwie so vorgestellt – wenn auch etwas weniger männlich. Denn, das muss hier erwähnt sein: Ich, Carla Sabato, Studentin, Bürogummi (mit entsprechender, fahler Hautfarbe) und komplett garten-unerfahren. Die Devise in der Gartenpflege für Einsteiger ist demnach auch ganz einfach: Wer zwei Hände hat, kann eine Gartenschere halten! So werde ich auf die ersten widerspenstigen Hecken und diverses Unkraut losgelassen. Dabei entstehen auch spannende Begegnungen mit obskuren Bewohnern aus dem Erdreich, und eine kleine Nachhilfe im Benennen von Pflanzen. Nach der ersten Regentaufe nimmt der Gärtner-Flow auch in der Nacht Überhand: Winden ranken sich durch meine Träume, und nicht selten finde ich mich nachts aufrecht sitzend im Bett wieder, überzeugt davon, die Bettdecke wäre Unkraut, dass es auszurupfen gilt.

Nach der Bekanntschaft mit meinen neuen besten Freunden, der Leiter, dem Laubbläser, der Heckenschere, dem Betonsack und dem Fadenmäher bin auch ich bereit für die richtigen Arbeiten eines Landschaftsgärtners: Rasenmähen, Hecken schneiden, Büsche frisieren, Bäumchen pflanzen oder Beton in die Fugen zwischen Kopfsteinpflaster giessen. Oft stehe ich dabei heimlich für einen Moment ganz stolz vor dem Weg, den ICH mit Kopfsteinen gesäumt habe, vor einem sauber gejäteten Grab oder einem regelmässig getrimmten Rasen. Die Arbeit führt mich auf Friedhöfe, zu schicken Ferienwohnungen und wunderschönen wildromantischen Gärten, bei denen der ätherische Duft von Lavendel und anderen Kräutern einem den Tag versüssen – und wo nicht selten ein Zvieri wie von Zauberhand auf einem der Gartentische  auftaucht. Nach zwei Wochen bin ich zwar weder braungebrannt, muskulös oder zur vollkommenen Gärtnerin mutiert, dafür entspannt und zufrieden wie seit langem nicht mehr. Mein wieder eingekehrter Alltag wird nur unterbrochen vom schier unüberwindbaren Drang, die Randsteine von überhängendem Unkraut zu befreien.

Carla Sabato

19.08.2016

Ein origineller Beitrag von unserer Praktikantin Carla. Vielen Dank für deinen Einsatz und deine Zeilen.

Objekte

Natursteinmauer im Innenbereich aus Porphyr.

Der Wohnraum erhält einen ganz eigenen Ausdruck.